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Übersicht Arzneimittelservice

 

Kooperation Pharmaunternehmen

Sichere Arzneimitteltherapie

 

Kooperationen mit Pharmaunternehmen

Warum schließen wir Kooperationen mit Pharmaunternehmen?

 

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Die Ausgaben für Arzneimittel gehören zu den größten Kostenfaktoren im Gesundheitswesen. Vor allem durch Erfolge in der Arzneimittelforschung nimmt die Zahl der Patienten, die mit neuen, teuren Medikamenten noch erfolgsversprechender behandelt werden können, deutlich zu. Parallel dazu belastet die demografische Entwicklung - hin zu einer sich überalternden Gesellschaft - massiv die Krankenversicherer. Der Arzneimittelverbrauch steigt mit fortschreitendem Alter der Patienten und führt folglich zu erhöhten Ausgaben in diesem Bereich.

Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten erhalten Privatpatienten häufiger innovative Medikamente oder Originalpräparate, deren Patentschutz bereits abgelaufen ist. Doch diese sind oft teurer als schon länger erhältliche Arzneien oder wirkstoffgleiche Generika.

Seit 2007 haben die privaten Krankenversicherer nun die Möglichkeit, mit Arzneimittelherstellern eine Zusammenarbeit zu vereinbaren. Diese direkte Kooperation mit einem Pharmaunternehmen gehört zu den effektivsten Maßnahmen, die stetige Kostensteigerung in Grenzen zu halten. Und der behandelnde Arzt wird durch eine solche Zusammenarbeit in seiner Arzneimittelwahl nicht eingeschränkt.


Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparaten und Generika?

Generika sind Arzneimittel, die nach der Rezeptur der Originalpräparate produziert werden, nachdem der Patentschutz ausgelaufen ist. Sie sind den Originalpräparaten qualitativ absolut ebenbürtig, da sie den gleichen Wirkstoffgehalt aufweisen. Auch sie durchlaufen ein aufwändiges Zulassungsverfahren. Da Generika-Firmen jedoch kaum Forschungs- und Entwicklungskosten haben, können sie günstiger produzieren. Die Präparate kosten deshalb durchschnittlich nur ein Sechstel der patentgeschützten, verschreibungspflichtigen Pendants.


Mit welchen Pharmaunternehmen kooperieren wir?

Zu unseren Kooperationspartnern zählen die Generika-Hersteller HEXAL, Sandoz, 1 A Pharma, STADA, ALIUD und TAD sowie die Original-Hersteller Daiichi Sankyo, Nycomed und Sanofi-Aventis.

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 Kurzporträts unserer Kooperationspartner im Bereich Pharmazie

 


Müssen Kunden beim Bezug von Arzneimitteln der Kooperationspartner etwas beachten?

Für unsere Kunden ändert sich durch den Bezug von Arzneimitteln, die von unseren Kooperationspartnern produziert werden, nichts. Sie zahlen das Medikament nach wie vor in ihrer Apotheke und haben anschließend die Möglichkeit, sich das Rezept von uns tarifgemäß erstatten zu lassen. Den Rabatt für die Vertragspräparate erhalten wir als Versicherer direkt vom betreffenden Pharmaunternehmen. Wir schreiben diese Rückvergütung anschließend zu 100 Prozent den Tarifen gut. Und das kommt natürlich auch unseren Kunden zugute.
 

Wo kaufen Sie Ihre Arzneimittel?

In dringenden Fällen bezieht man seine Medikamente meist aus der Apotheke „um die Ecke“. Die niedergelassenen Apotheken sind überall präsent, schnell erreichbar und beraten ihre Kunden umfassend, persönlich und kompetent. Arzneien, die gerade nicht vorrätig sind, werden innerhalb kurzer Zeit besorgt. Seit 2004 sind auch Versandapotheken in Deutschland zugelassen. Der Arzneimittelbezug über Versandapotheken ist vor allem für Patienten sinnvoll, die einen planbaren Medikamentenbedarf haben (z.B. chronisch Kranke) oder nur eingeschränkt mobil sind. Sie sind jedoch auch eine Alternative für Berufstätige, kostenbewusste Kunden oder Patienten, deren nächste Apotheke nur schlecht erreichbar ist.

Da es in Deutschland keine Preisbindung für verschreibungsfreie Arzneimittel und Gesundheitsmittel gibt, lohnt es sich auch bei Versandapotheken nach Angeboten zu schauen.

Hier finden Sie ein Verzeichnis aller Versandapotheken, die über eine behördliche Erlaubnis zum Versandhandel für Deutschland verfügen.Verzeichnis

 

Sichere Arzneimitteltherapie

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Wer gleichzeitig viele verschiedene Medikamente einnehmen muss, sollte sich vorab eingehend informieren: Welche Arznei sollte am besten zu welcher Tageszeit verabreicht werden? Sind Präparate dabei, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung beeinträchtigen können? Nimmt man ergänzend noch rezeptfreie Medikamente ein, die nicht speziell vom Arzt verordnet wurden?Arzneimittelcocktails bergen Risiken. Behalten Sie deshalb unbedingt den Überblick!

Das Merkblatt „Tipps für eine sichere Arzneimitteltherapie“ gibt acht wichtige Anregungen, wie Sie verantwortungsvoll Ihre Gesundheit im Blick behalten.

Es ergänzt die persönliche Beratung durch Ärzte und Apotheker und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Die Tipps wurden 2010 vom Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des „Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit“ erarbeitet.

Merkblatt Arzneimitteltherapie (PDF, ca.300 KB)

 

Alles im Griff: der Medikamentenplan

Unterstützung bei der Auflistung von Arzneimitteln bietet der hilfreiche Medikamentenplan. Er wurde vom Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) entwickelt. Werden Sie selbst aktiv und fragen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch nach diesem Formular. In etlichen Praxen ist er bereits vorrätig. Wenn nicht, können Sie sich den praktischen Plan auch bei uns herunterladen, ausdrucken und anschließend mit Ihrem Arzt gemeinsam ausfüllen.

Medikamentenplan (PDF, ca.813 KB)

 

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